SG Gronau (Leine)

Museum

Seit Stadtgründung (1298) war die Familie Bock von Northolt hier ansässig. Nach einem Brand wurde das ehemalige Herrenhaus 1590 mit der Rückseite auf der Stadtmauer aufgelehnt wieder aufgebaut. 1628 starb das Geschlecht aus, und 1632 erhielt der damalige Kanzler und Geheime Rat Arnold von Engelbrechten den Northolt´schen Besitz als Lehen. Das alte Herrenhaus ist das älteste Bauwerk der Stadt. Darüber hinaus gehört es zu den ältesten und wenigen noch erhaltenen adligen Herrensitzen in Süd-Niedersachsen, das, im Renaissancestil erbaut, ein bauhistorisches Juwel ist. Von 1974, als die Stadt das Gebäude erwarb, bis 1982 wurde das Gebäude umfassend restauriert und ist heue Museum und Archiv der Stadt. Weitere Infos lesen Sie bitte hier.

Quelle: Buch "Gronau in alten Ansichten".

Bürgermeisterhaus

Das heutige Bürgermeisterhaus war früher Sitz des Bock von Wülfingen und wurde "Bockhof II" (Bockhof I liegt daneben, ist aber noch nicht restauriert) genannt.  Das Adelsgeschlecht wurde mit Hermannus de Wulvingen im Jahr 1175 erstmals urkundlich auf Burg Poppenburg bei Hildesheim erwähnt. Die sichere Stammreihe beginnt um 1230 mit Arnold von Wülfinghausen (auch WülfingenBock). Das Geschlecht war bis 1387 auf Burg Poppenburg ansässig und nannte sich daher auch „Bock von Poppenburg“. Abwechselnd der Älteste der Linien Bockerode, Gronau und Elze war seit 1371 Erbdrost und seit 1400 Erbkämmerer des Hochstifts Hildesheim.

Das Bürgermeisterhaus bietet einen Gewölbekeller für Feierlichkeiten an. 

Ev. Kirche St. Matthäi

Die ev. Kirche St. Matthäi wurde erstmals urkundlich erwähnt im Jahre 1309. Wie im Jahre 1543 der Superintendent Anton Corvinus in Gronau die Reformation einführte, ging die St. Matthäikirche in den Besitz der neuen evangelischen Gemeinde über und ist ihr, mit der kurzen Unterbrechung von 1630-1634, bis auf den heutigen Tag verblieben. Auch die Kirchen in Empeda und Lehde fielen der evangelischen Gemeinde zu. Der Kirchturm diente im Mittelalter als Wehrturm.

Kath. Kirche St. Joseph

Die kath. Kirche St. Joseph befindet sich in der Burgstraße. An der Decke der Kirche befindet sich die Jahreszahl 1715, am Chorgestühl die Zahl 1780; im ersteren Jahre ist also das Gotteshaus errichtet worden. Der Weihbischof M. H. von Weichs veranlaßte die innere Ausstattung im Jahre 1719. Wie die Kirchenbücher erzählen, sind früher häufig Gemeindeangehörige beerdigt, insbesondere Mitglieder von Adelsfamilien. Hiervon zeugen auch noch einige Grabsteine in der Kirche. Die eigentliche Begräbnisstätte der katholischen Gemeinde befindet sich auf dem Friedhof, der an der Ecke Steintorstraße und der Bethelner Landstraße liegt und schon seit der Zeit vor der Aufhebung des Dominikanerklosters benutzt wird.

Quelle: Buch "Die Geschichte der Stadt" von 1931

Paterhof

Nachdem die ganze Stadt von dem großen Brand 1703 in Schutt und Asche gelegt worden war, wurde der ehemalige Zehnthof des St. Michaelis-Klosters zu Hildesheim, auch "Paterhof" genannt, in die Südstraße, dicht an die Stadtmauer verlegt. Von den Gebäuden des neuen Paterhofes waren 1933 nur noch das hintere Haus rechts mit dem hohen Giebel und die Scheune mit dem halb geöffneten Tor erhalten.

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